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Meine ersten Schritte in Richtung Selbstfürsorge

Durch Herausforderungen und große Umbrüche in meiner Kindheit sowie das frühe Erwachsenwerden allein in der Großstadt wurde die Sprache meines Nervensystems zu einer der Alarmbereitschaft, überreizt und ständig wachsam. Dieser chronische Stress führte zu Angstzuständen, Atem- und Schlafproblemen sowie zu dem Gefühl von Einsamkeit und Unverbundenheit.

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Chronischer Stress begünstigt, dass wir den Zugang zu Selbstregulation verlernen oder ihn im Rahmen unserer Erziehung nie erlernen. Ein Überschuss an Stresshormonen fördert nicht nur eine anhaltende Anspannung, sondern auch Schlafstörungen, Gereiztheit, Konzentrationsschwierigkeiten, Entzündungsprozesse sowie gesundheitliche Themen wie Angststörungen und Burnout. Das Gute ist: Den Zugang dazu können wir auch als Erwachsene stärken. Dabei unterstützen uns Bewusstheit, Achtsamkeit sowie gezielte Übungen und Auszeiten, sowohl über mentale als auch über körperliche Ansätze.​

Was mich auf dem Weg zu mehr Bewusstsein für mich selbst unterstützte, waren nicht nur Gesprächstherapien, sondern vor allem Körperarbeit. Erst in meiner Ausbildung zur Ayurveda-Praktikerin verstand ich, wie wertvoll es ist, wenn der Geist vom Körper lernt, denn zuvor kannte ich es nur umgekehrt. So konnte ich nicht nur geistige, sondern auch körperliche Regeneration erfahren und erlernen.


Im weiteren Schritt eignete ich mir neue Routinen an, während ich alte Angewohnheiten stückweise reflektierte. Dadurch fällt es mir heute wesentlich leichter zurück in meine Mitte zu kommen, mich zu beruhigen und anzukommen. Meine ersten Schritte in Richtung Selbstfürsorge und diese nun weitergeben zu können, erfüllt mich mit Freude und Dankbarkeit. 

   

Liebe, Empathie und Dankbarkeit sind Zutaten für einen bunten Kuchen, von dem jeder Mensch glücklich satt wird.

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Nici Vicente &
The Road Runners

2013 startete ich mit der charismatischen Singer-Songwriter Kinga Dula unser Musikprojekt mit dem Namen Kinci und hostete in dieser Zeit nicht nur Konzerte für europäische Punk-Bands in Wien, sondern stellte auch eine kleine Tour mit unserem großartigen Headliner und Singer/Songwriter Onk Lou in Italien auf die Beine.

   

Ab 2014 kreierten Mario Kargl und ich ein Akustik-Duo und konnten sogar für die Rock'n'Roll-Legende Dead Elvis eröffnen.

   

2016 formten wir unsere Band Nici Vicente & The Road Runners mit Sandro Kallinger an der E-Gitarre und Daniel Nagelstutz am Schlagzeug. Cornelia Oistric begleitete uns ein Jahr als zweite Stimme. Wir durften bereits als Opener für Rockbands wie Nic Cester von der Band Jet und Larkin Poe spielen. Als auch für österreichische Größen wie Der Nino aus Wien und Voodoo Jürgens.

   

Unser erstes Musikvideo Embracing the Trigger, von Fabian Emmer, wurde im Oktober 2021 veröffentlicht und beinhaltet unter anderem ein Fotoshooting mit Christina Draxler. Der Song wird auf unserer ersten EP vertreten sein und wurde in einem Interview reflektiert. 

Musikvideo

"Embracing the trigger is a Song about the psychological term 'trigger'. When people or situations serve as a mirror and show your own desires, fears or dreams in often uncomfortable ways. My biggest trigger were people without existential fear. Surrounded with love and support - in times where I just moved to the city at a young age. I faced the fact, I needed to get to know my inner child, to not break down on my own desires and fears, specially in terms of healing and it turned out to be a big gift, when I began, to embrace my triggers."

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© Fabian Emmer | @Teddy's American Diner

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